18. April 2013

Alltag in Australien

Hallo ihr Lieben!

Ich bin noch kein halbes Jahr unterwegs und mein Reiseblog hat bereits über 10.000 Aufrufe – Wahnsinn! Da bekomme ich ja fast ein schlechtes Gewissen, dass ich schon wieder seit drei Wochen nichts von mir hören lassen habe. Ich könnte mich natürlich damit rechtfertigen, dass man einfach nicht viel erlebt wenn man an einem Ort verweilt, aber das wäre gelogen. Da bedanke ich mich doch lieber dafür, dass ihr mein Abenteuer so aufrichtig verfolgt! Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man auch nach Monate langer Abstinenz nicht komplett vergessen wird. Und eines steht fest: Irgendwann komme ich wieder, ob ihr wollt oder nicht ;-)
In den letzten Einträgen habe ich euch ja vom Doof und vom Grand Prix berichtet, was sicherlich die Highlights der letzten zehn Wochen waren, die nun schon hier in Melbourne bin. Doch was mache ich eigentlich den ganzen Tag? Wie verdiene ich mein Geld und wo wohne ich? Wie stehts mit meinem Auto und was sind die Pläne für die nächsten Wochen? Es wird also Zeit, mal ein wenig aufzuholen und euch von meinem Alltag hier zu berichten.

Ich fange einfach mal bei den Jobs an! Einer, den ich bis vor kurzem noch gemacht habe, war Pizzafahrer beim Franchise Unternehmen Dominos. Über die lokale Internetplattform Gumtree kam ich an ein Vorstellungsgespräch im Stadtteil Richmond, und einen Tag später stand ich schon im kompletten pervers hässlichen gewöhnungsbedürftigen Dominos-Outfit in der Filiale und bekam meine erste Lieferung in die Hand gedrückt. „Delivery delivery! Quick quick!“ Ich hatte schon in meiner Schulzeit mit 16 als Pizzalieferant gearbeitet und daher nicht mit größeren Herausforderungen gerechnet. Adresse nachschauen, hinfahren, Pizza abgeben, Kassieren, zurück fahren, fertig – kann doch jedes Kind. Aber was ich während meiner Schichten dort an skurrilen, lustigen und gefährlichen Situationen erlebt habe könnte Bücher füllen. Naja, ein Buch zumindest. Ein Kleines.

Das Liefergebiet
Am ersten Tag war Probearbeiten angesagt, und einer meiner ausnahmslos indischen Kollegen ging voraus. „I show you how to do delivery“. Auf der Karte im Flur, die das Liefergebiet zeigt, wurden sämtliche Radarfallen markiert und der Computer berechnet die Zeit, die man für die Auslieferung bekommt. Fährt man zu viele rote Zeiten, riskiert man seinen Job. Der Inder, dessen Namen ich längst vergessen hätte, sofern ich ihn denn überhaupt verstanden hätte schwang sich auf einen Pizzaroller und düste los, und ich hatte dank meiner Fahrpraxis zunächst auch keine Mühe mitzuhalten. Die Pizzaroller hatten 124cc, was ich mit meinem Führerschein in Deutschland gar nicht fahren dürfte – angeblich gar kein Problem. Das Liefergebiet ist recht dicht besiedelt, voller Einbahnstraßen und vor Allem nachts voll von Menschen, und die Höchstgeschwindigkeit lag je nach Straße bei 40 bis 70km/h. Das hielt den Kollegen jedoch nicht davon ab, mit 90 Sachen über den Fahrradweg zu heizen. Einbahnstraßen und Bürgersteige standen auch auf dem Programm, nicht das die Pizza noch kalt wird! „I show you how to give Pizza to Customer.“ Er klingelte, sagte der Dame „hello.“, murmelte sich Irgendetwas ins Hemd, während er die Hotbox auf dem Bürgersteig leerte und verschwand ohne ein weiteres Wort oder gar Augenkontakt vom Grundstück. „Thats how you give Pizza to the Customer“ Kein Wunder, dass er andauernd über zu wenig Trinkgeld meckert. Mir wurde noch schnell erklärt wie ich zivile Polizeiautos erkenne, dann konnte ich selbstständig loslegen. Bei einem lächerlichen Onlinetraining wurde mir auch endlich bewusst, dass man bei Überfällen nicht den Räuber provozieren soll und bei Bombendrohungen ist es ratsam, das Gebäude zu verlassen. Wieder was gelernt! Leider hat höchstens jedes dritte Haus in Melbourne eine Hausnummer, und in den oft stockfinsteren Wohngebäuden halten Sicherheitsmechanismen einen vom Arbeiten ab. Da will der Aufzug mal nur in die Etage fahren, wo zuletzt geklingelt wurde oder man wird kurzerhand im Erdgeschoss eingeschlossen. Auch das Fahren an sich war abenteuerlich. Ich war schnell, doch meine Intention lag eher darin unversehrt zu bleiben, als dass ich dort Mitarbeiter des Monats werde.

Karneval?
Trotzdem, in meiner zweiten Schicht hatte ich natürlich direkt einen Unfall. Ich war gerade an einem viel zu langsamen Toyota vorbeigezogen, der wie ein Bonoboweibchen auf Opium halb auf den Tramgleisen rumschlich, als ein Müll-Laster rechts neben mir links abbiegen wollte. Offensichtlich hatte er mich nicht gesehen und kam mir bedrohlich nahe. Ich wich nach links aus und kam erst am Anfang der Straßenmündung zum stehen. Schneller war das mit meinen „Bremsen“ nicht möglich. Der LKW erwischte meinen Roller mit dem Heck, während er abbog mit dem umrahmten Kasten, in dem die linken Hinterräder sind. Es gab also einen guten Ruck und ich landete zwei, drei Meter weiter mit einer gekonnten Parkourrolle auf dem Bürgersteig. Glück gehabt! Ich drückte die Karosserie des Rollers mit dem Knie wieder in die vorgegebene Position und wünschte dem LKW-Fahrer, der zuvor leicht panisch aus seinem Gefährt stürmte noch einen schönen Tag – dann ging es weiter. Unfall am zweiten Tag? Nie passiert.
Am heftigsten war jedoch meine dritte Schicht am Tag vor dem Formel Eins Rennen. Es regnete wie aus Eimern, was die vielen Tramgleise im Gebiet zu unfassbar rutschigen Fallen macht. Während der ersten Fahrt bekam mein Roller einen Platten, und ich fuhr patschnass über den Bürgersteig zurück zur Filiale. Dabei bekam ich leicht kalte Beine, da eine Anzugshose beim Arbeiten pflicht ist. Die hatte ich mir zuvor in einem Second Hand Laden besorgt. Ich bekam schließlich einen Ersatzroller, der in absolut erbärmlichem Zustand war. Keine Spiegel, schlechte Bremsen, und als mich dann die Polizei anhielt habe ich außerdem erfahren, dass das Rücklicht nicht funktioniert. Der Tag war einfach das total Chaos. Zwischen den Fahrten müssen die Fahrer Abwaschen, Teig machen oder beim Betrieb den heißen Pizzaofen putzen. Solange bis wieder die erlösenden Worte kommen: „Flow! Delivery delivery! Qiuck quick!“ Leider habe ich kaum Fotos von der Arbeit, da ich natürlich auch nicht den ganzen Tag mit einer GoPro auf dem Kopf rumrennen kann. Den Job habe ich mittlerweile gekündigt. Zum Einen, weil die Bezahlung schlecht war. 15 Dollar die Stunde sind zwar nicht allzu grottig, aber die Schichten waren oft nur drei Stunden lang und für 30 Dollar nach Steuern war der Abend dann gelaufen. Minus die 7 Dollar für lokalen Transport natürlich. Stattdessen arbeite ich nun in meinem zweiten Job morgens und abends.

Roomservice!
Diesen zweiten Job verdanke ich doch tatsächlich meinem Reiseblog. Da einer meiner Einträge „Jobsuche in Melbourne“ hieß fanden ihn Robert und Sarah aus Berlin, die auch gerade in der Region waren. Robert arbeitete als Schichtleiter in einem edlen Hotel mitten in Melbourne, wo er mir ein Vorstellungsgespräch vermitteln konnte. Danke Robert!! Das Gespräch dauerte etwa 4 Minuten, und einige Tage später klingelte mein Wecker dann um 5 Uhr morgens. Und so ist es mittlerweile Gewohnheit: Kurz das T-Shirt in den Schlafsack stopfen, damit es etwas wärmer wird und schnell in die schwarzen Eccos schlüpfen, die ich in weiser Voraussicht aus Deutschland mitgenommen hatte. Den Rucksack schnappen, den ich schon am Vorabend gepackt habe und zur Bahnstation Altonas laufen. Brrr, ist das kalt! In der Metro ist oft gespenstische Stille. Wer will um die Zeit auch schon groß plaudern? Die Hälfte der Leute hat die Augen geschlossen. Ich verschlinge oft noch einen Apfel, der kurz vor dem Servieren meistens durch einen köstlichen Schokomuffin ersetzt wird, und laufe in der Morgendämmerung zum Hotel. Dort habe ich meinen eigenen Spind, wo ich Hemden, Hosenträger und Schürze verstaue und per Daumen-Scan beginne ich meine Schicht. So doof das frühe Aufstehen auch ist, wenn die Arbeit erstmal anfängt ist der Tag wieder in Ordnung. Vorausgesetzt, man hat am Vorabend nicht allzu viele Biere im Kühlschrank gefunden. 

So müssen die Tische fürs Dinner aussehen

Mein Outfit für den Morgen
Das liegt hauptsächlich daran, dass die Arbeit sehr abwechslungsreich ist. Schwer zu sagen, was ich dort eigentlich genau mache. Ich bin morgens quasi eine universale Arbeitskraft im Restaurant des Hotels. Gäste empfangen, Bestellungen aufnehmen, das üppige Frühstücksbuffet auffüllen, Kaffee zaubern, Tische abräumen, Essen auf die Zimmer bringen, Gläser und Tassen Spülen, Tische decken oder für Lunch oder Dinner anrichten und und und. Es wird eigentlich nie langweilig und jeden Tag lerne ich Dinge dazu. Auch wenn die Gastronomie als solches absolut nicht meine Welt ist finde ich es toll, dort einmal zu intensiv reinschnuppern zu können. Es gibt aber auch immer wieder lustige Situationen. Als Sophie mir beispielsweise gezeigt hat, wie man den Roomservice macht: Ich halte das Tablett, also klopft sie an die Tür und sagt in ihrem Engelsstimmchen „Roomservice!“ Die eher unbekleidete Dame kam offensichtlich gerade aus der Dusche und hat wohl nicht mit einem Kerl gerechnet, der ihr grinsend das Tablett in die Hand drückt. Witzig sind auch Gäste, die versuchen Deutsch zu reden oder kuriose Sonderwünsche. Kollisionen in der Küche gehören jedoch zu den absoluten Favoriten meiner Lachmuskeln. Wir haben da neben der Essensausgabe so eine tückische Kühlschrankkante, an der öfters mal jemand hängen bleibt. Komischerweise ist der Grobmotoriker in mir noch nicht wirklich zum Vorschein gekommen. Ich warte noch auf den Tag, an dem ich mit vollen Armen an der Saftbar hängen bleibe und ein gutes Sirlohn Steak mit Beilagen und Soße einem Gast in den Nacken kippe. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern, ich kenn mich ja. Mittags können sich die Mitarbeiter immer am Hotelessen bedienen. Manchmal ist es schwer, die Leute zu verstehen. Wie gesagt, viele Australier nuscheln und es gibt für fast alles eine Abkürzung. „Weckum!“ heißt, man soll doch bitte staubsaugen und ein „double cap out“ ist ein starker Cappuchino zum Mitnehmen. Ich werde oft „Hann“ genannt, wusste aber erst nach zwei Wochen dass es sich um die Abkürzung von „Honey“ handelt. 

Mittagessen
Alles in Allem ist der Job wirklich gut, da die meisten Leute wirklich korrekt sind. Seit Kurzem bin ich nun auch Abends an der Bar. In schickem, schwarzem Hemd kleine Cocktails für je 17 Dollar verteilen oder Bier zapfen, was man in Deutschland um die Ohren geworfen bekäme. Australier wollen nämlich keinen Schaum, weil dann ja logischerweise weniger Bier im Glas ist. Ich bin also im Moment etwa 5 Tage die Woche im Hotel und versuche, ein wenig Geld anzusparen. Das Gehalt dort ist wirklich gut, auf die 21 Dollar Grundlohn kommen am Wochenende noch Zuschläge. An Feiertagen bin ich sogar bei über 40 Dollar pro Stunde vor Steuern. Die Steuern betragen für Backpacker übrigens 32,5%, man bekommt sie aber meist am Ende des Steuerjahres Ende Juni wieder. Im Hotel bekomme ich zusätzlich die sogenannte „Super“, eine Art Rentenvorsorge, die nochmal etwa 9% vom Gehalt beträgt und auf ein seperates Konto eingezahlt wird. Als Backpacker kann man sich diese zurückholen, wenn man das Land verlässt.


Ein Wort im Bericht über meinen Job im Hotel hat den Einen oder Anderen von euch vielleicht stutzig gemacht: Kühlschrank. Kühlschrank? Nein, ich habe meinen Subaru nicht bei Xzibit abgegeben. Eines Tages kam ein Ranger am Cherry Lake vorbei und legte uns nahe unser „illegales Camp“ aufzulösen. Wir nächtigten in der folgenden Nacht einfach auf dem Parkplatz des Community Centers in Altona und machten uns nach und nach mit den dort arbeitenden Damen bekannt. Das Center ist nicht wirklich mit einer deutschen Einrichtung zu vergleichen. Es ist nicht karitativ, sondern wird von den in der Umgebung wohnenden Menschen rege für Kurse, Workshops und Feiern aller Art genutzt. In einem Raum gibt die Architektin aus Deutschland Yogakurse und im Nebenraum feiert eine Gruppe Malteser eine Taufe. Momentanes Motto sind Piraten, wir halfen dabei ein Piratenschiff vor dem Eingang des Gebäudes zu errichten. Wir halfen auch dabei es wieder aufzubauen, nachdem es direkt in der ersten Nacht von einem Sturm zerlegt worden ist. Die Chefin Jill gab uns irgendwann einfach einen Schlüssel für die Hintertür, sodass wir die Gartenterrasse und das große BBQ nutzen konnten. Mittlerweile haben wir einen Haustürschlüssel und stellen nachts die Alarmanlage an, wenn wir das Gebäude verlassen um zum Schlafen ins Auto zu gehen. 
BBQ im Center

Uner Stellplatz am CC

Open Air Ballett
Eines Abends war ich mit Magdalena und Freunden aus Griechenland und Chile bei einem Ballett. Ja, ich hätte auch nicht gedacht dass ich jemals Ballett anschauen würde! Wirklich spannend war es auch nicht, aber die Atmosphäre im Open Air Theater war wirklich toll. Das ist mittlerweile auch schon ein paar Wochen her, denn inzwischen wäre es zu kalt für so etwas. Die Tage, an denen sich in Altona alle um die schattigen Parkplätze gekloppt haben sind nämlich vorbei. Es wird Winter in Australien, und hier im Süden wird es langsam recht frisch. Während also bei euch die Uhr um eine Stunde vorgestellt wurde, hat man sie hier zurückgestellt. Ich bin euch also nur noch 8 Stunden voraus. Es wird Zeit wieder aufzubrechen! Die Nachmittage verbringen wir somit oft nicht mehr am Strand, sondern bei einer Tasse Tee im Center oder in der Library. Daniel, Tom und Ich spielen oft Scrabble – ich habe einfach deutsche Buchstaben und Zahlenwerte auf die Rückseite der Plättchen geschrieben. Integration hin oder her, auf Englisch ist das zu schwer. 

Gestern Abend kamen Johannes und Luisa zu Besuch, da wir für die Jill und die Crew Rouladen gemacht haben. Die beiden wohnen mittlerweile in einem kleinen Zimmer im Osten Melbournes, wo Luisa einen Job als Pferdepflegerin bekommen hat. Auch Daniel und Tom werden in ein paar Tagen in Richtung Neuseeland aufbrechen und ich weiß noch nicht genau, wie lange ich noch hier bleiben werde. Momentan arbeite ich, soviel es geht. An meinem letzten freien Sonntag habe ich für 20 Dollar Cash als Gärtner gearbeitet. Dabei musste ich Beton aufschlagen und Palmen in lehmigen Boden pflanzen, während ein Hund namens Kirby nicht von meiner Seite wich. Ein paar Wochen muss ich auf jeden Fall noch bleiben und Sparen, und dann wird es über die Great Ocean Road nach Adelaide gehen. Ob ich von da aus nach Westen oder Norden fahr, weiß ich noch nicht – da denke ich erst drüber nach wenn es soweit ist. Planung wird überbewertet.


Spannend werden die nächsten Tage in Bezug auf mein mobiles Zuhause, von dem nicht nur finanziell sehr viel abhängt: Momentan könnte ich gar nicht aufbrechen, auch wenn ich es wollte. Burgundi hat mir in den letzten Wochen viel Kummer bereitet. Eines Nachmittags kam ein freundlicher Australier vorbei, der sich unsere Autos angeschaut hat und fachmännisch Ratschläge gegeben hat. Auch er hatte wie zwei Mechaniker zuvor die Vermutung, dass es an der Wasserpumpe liegt. Bevor er mit einem Burnout vom Parkplatz verschwand hat er mir noch eine Nummer von einem Bekannten gegeben, der für faires Geld Autos reparieren würde. 

Carl - ohne Worte
Am nächsten Abend bin ich also mit neuer Wasserpumpe im Gepäck nach Melton gefahren, um mich mit Carl zu treffen. Ich nächtigte eingeschlossen auf dem mit Stacheldraht umzäunten Grundstück seiner Garage und am nächsten Morgen ging es los. Zu Mittag besorgte ich mit Carls komischem Gasauto Fish and Chips. Ich habe ja keine großen Ansprüche an Tischmanieren, aber wie dieser Mensch gegessen hat war wirklich ekelhaft. Das laute Rülpsen wurde oft nur dadurch unterbrochen, dass er sich mit seinen öligen Händen wieder Fritten in den Mund gestopft hat. Das Loch in meinem Auspuff ist nun dicht, doch die Wasserpumpe war offensichtlich doch nicht die Ursache der Überhitzung, und bei dessen Einbau ist auch noch ein Stück der Riemenscheibe abgebrochen. Um es kurz zu machen: Der Tag hat mich 500 Dollar gekostet und der Wagen war in etwa genauso kaputt wie vorher. Da stand ich also wieder auf dem Seitenstreifen mit überhitztem Motor und war so frustriert wie nie zuvor in Australien. Was für ein durch und durch beschissener Tag! Seitdem habe ich mit Unterstützung von Friedhelm, einem Bekannten aus Deutschland, der mir schon dort beim Thema Auto oft eine unvergleichliche Hilfe gewesen ist diverse Dinge durchprobiert. Mittlerweile ist klar, dass eine Zylinderkopfdichtung kaputt ist: Totalschaden. Erst die Sache mit der Rego und dann das – mehr Pech kann man mit einem Auto wohl kaum haben.
Der Trend geht zum Zweitwagen
Ich habe mittlerweile für 600 Dollar ein zweites Auto gekauft und getauft: Es heißt Rudi. Quasi das Gleiche in grün weiß. Nun muss ich mir aus den zwei Gurken irgendwie ein vernünftiges Gefährt basteln, welches mich durch das große „Nichts“ namens Outback bringt. Auch behördlich wird das nicht einfach. Ich bin aber zuversichtlich, dass ich euch im nächsten Beitrag mein neues Mobile Home vorstellen kann! Drückt mir die Daumen. Anbei gibt es noch ein paar Bilder aus Melbourne, aus der Art Gallery of Victoria und dem Melbourne Convention Centre.

Euer Florian


 



the game

31. März 2013

Melbourne Grand Prix

Hehagoämät!?

Das ist australisch und heißt auf dem Land soviel wie „Hallo!“, abgeleitet von „Hey, how are you going, mate?“, auf das hier aber nicht wirklich jemand eine Antwort erwartet. Wo war ich? Ach ja, Hallo! Wie bereits angekündigt folgt hier ein kleiner Eintrag zu meinem Besuch bei der Formel Eins! Schon vor zwei Monaten hatte Johannes, der die Rennen seit Jahren leidenschaftlich verfolgt, uns ein paar Frühbucher-Studententickets gesichert. Für nur 55 Dollar hatten wir am Donnerstag und Sonntag Zutritt zum Gelände – das wäre in Deutschland um Einiges teurer gewesen. Am Donnerstag, an dem noch keine Rennen waren, konnten wir sogar Daniel und Tom mit rein schleusen.

Der Repco Brabham BT19
Es war bestes Wetter, in Melbourne hatte es seit Wochen nicht geregnet. Es war ja auch der heißeste Jahresanfang seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Drumherum ist einfach gewaltig. Der Albert Park als Austragungsort ist recht zentrumsnah und innerhalb weniger Minuten mit der Tram erreichbar. Da er mehr oder weniger mitten in einem Wohngebiet liegt und nur einmal jährlich als Rennstrecke fungiert, steht zu dieser Zeit das ganze Viertel auf dem Kopf. Öffentliche Straßen werden zur Rennstrecke, Zäune und Tribünen sprießen aus dem Boden. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt Melbournes hört man die Boliden über die Strecke heizen. Zum Auftakt der Saison als 60-jähriges Jubiläum hat man anscheinend sämtliche historischen Fahrzeuge des Kontinents nach Melbourne gekarrt – zahllose Ferraris, Porsches und deren Freunde standen überall auf dem Gelände herum. Natürlich gab es auch neue Fahrzeuge zu bestaunen, da den Herstellern der virale Effekt bei den enormen Besuchermassen ja auch nicht fremd ist. Wir verzichteten auf eine kalte Dose Bier für 8 Dollar, versuchten uns am Rennsimulator in einem begehbaren Riesenhelm und suchten uns den perfekten Platz für das Rennen am Sonntag. 



So verstaut man Baguettes
Schließlich war der Tag gekommen, auf den Johannes schon so lange gewartet hatte. Wenn Australien zur Sprache kam, als wir damals gemeinsam an unserer Bachelorthesis saßen, hatte er schon immer automatisch die Formel Eins im Sinn. Am Vortag hatte es zum ersten Mal seit langem wieder geregnet – aber dafür richtig. Somit konnten wir am Sonntag morgen sogar noch das Qualifying mit ansehen, was aufgrund der Witterung am Samstag abgesagt worden war. Bevor es dann aber zum Formel Eins -Rennen kam, waren erst einmal die Anderen an der Reihe. Historische Fahrzeuge fuhren in einer Kolonne über den Parkour und diverse kurze Rennen fanden statt. Serien-Mazdas fuhren ohne Rücksicht auf Verluste und pervers laute Fehlzündungen der V8-Supercars spülten uns den Schmalz aus den Ohren. Sammy und Sarah, die ich bei meiner Stray-Tour in Thailand kennengelernt hatte, gesellten sich zu uns.
Die einzige Frau im Carrera Cup
Nach dem Porsche Carrera Cup folgte schließlich die Ultimate Speed Comparison, bei der zeitversetzt ein Serienwagen, ein V8 Supercar und ein Formel Eins Wagen gegeneinander antreten und bei Vollendung der Runde nahezu gleichzeitig über die Ziellinie fahren. Zwar nicht wirklich als Rennen geltend war dies doch sehr beeindruckend, da man direkt veranschaulicht bekam, wie schnell so ein Formel Eins Wagen doch tatsächlich ist. Nachdem der SL63AMG startete vergingen 17 Sekunden, bis der V8 Holden mit seinen 600 PS startete. David Coulthard hätte anschließend noch locker aufs Klo gehen können, und kam dennoch knapp vor den beiden Anderen über die Ziellinie geschossen. Wahnsinn! Man konnte am ohrenbetäubenden Gebrüll des Motors erkennen, wo auf der Strecke sich der F1 Wagen gerade bewegte. Als er schließlich an uns vorbei schrie wurden überall nach ein paar verstörten, ungläubigen Blicken die Ohrstöpsel aus der Tasche gekramt, die man anscheinend nicht ganz grundlos beim Betreten des Geländes in die Hand gedrückt bekam. Ich nutzte dafür meine Kopfhörer und stellte mein Handyradio auf die Frequenz des F1 Funks ein.

Unsere Sicht auf die Strecke
Da Crowd

Bevor das Rennen begann kam nochmal die Kunstflugstaffel, die wir bereits am Donnerstag bestaunt hatten und legte ein paar beeindruckende Tricks hin. Wirklich überragend war aber der anschließende Schauflug eines Düsenjets – enge Kurven fliegen, langsam Gleiten, in der Luft stehen und schließlich mit einem irren Senkrechtstart wieder verschwinden – warum auch nicht. Die Boeing im Anschluss versuchte dies zu imitieren, scheiterte aber kläglich und flog beleidigt wieder davon. Da ist wohl jemand zu dick! Gegen 17 Uhr Ortszeit begann schließlich das Rennen, und wider erwarten blieb es trocken. Wir sahen ein paar Überholmanöver in unserer Kurve, wo Formel Eins Fags dem australischen Piloten Mark Webber bei jedem Passieren zujubelten. Mark for Prime Minister!


Am Ende gewann dann Räikkönen vor Alonso und Vettel, was mich allerdings nicht wirklich interessierte. Auch wenn man kein großer F1-Fan ist kann ich einen einmaligen Besuch durchaus empfehlen – zumindest zum australischen Preis. Wer das Wortspiel findet darf es behalten! Das ganze Drumherum, die Atmosphäre und Aktionen sollte man einfach mal gesehen haben. Nach dem Rennen stürmten wir zusammen mit Tausenden Anderen die Rennstrecke. Überall lagen Gummifetzen der Formel Eins Boliden. Zum Abschluss sahen wir noch eine Show des weltbekannten Nitro Circus. Bereits am Donnerstag hatten wir dort ein paar Motocrossmaschinen durch die Luft fliegen sehen. Die blieben aufgrund des Windes leider im Zelt stehen, doch die weltbesten BMX-Fahrer, ein Skateboarder, Inliner, Kickboarder und sogar ein Snowboarder zeigten ein paar wirklich spektakuläre Tricks.


Nach einem kurzen Rundgang über das Gelände machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Altona – nach Hause. Mittlerweile wohnen wir dort nicht mehr am See, aber das erzähle ich euch alles im nächsten Eintrag, in dem ich euch von meinen neuen Jobs, dem alltäglichen Leben hier und meinen weiteren Plänen berichten werde. Grütze mit Sauerkraut,

Flo

Sicht auf Melbourne von der Rennstrecke

25. März 2013

Doof im Wald

Hallo ihr Lieben!

Ja, ich lebe noch und nein, ich habe mein Gehirn nicht im Wald verloren, auch wenn der Posttitel das vermuten lassen könnte. Als wir Donnerstag Nachmittag die Arbeit beendeten und klar war, dass bis zur nächsten Woche keine Trauben mehr reif werden, beschlossen wir übers Wochenende wieder nach Altona zu fahren. Ich gesellte mich noch kurz zu Conan David und ein paar Mädels, die von irgendeinem „Doof“ sprachen. Ich wurde neugierig und es stellte sich heraus, dass es dabei um einen inoffiziellen Rave mitten im tiefsten Busch ging. Wahnsinn, so einem Event wollte ich schon immer mal beiwohnen! Am Samstag Nachmittag bekam ich schließlich von David eine SMS, wo der Doof stattfinden soll. Lerderderg State Park, O'Briens Crossing. Sollen wir da wirklich hinfahren? Wir hatten keinen Schimmer was uns dort erwartet. Ein kleines Grüppchen mit einem Ghettoblaster? Wir entschieden uns dafür, die etwa zwei Stunden Autofahrt in Kauf zu nehmen und düsten los.

Als Kolonne verließen wir den urbanen Raum und fanden uns recht schnell in karger Umgebung wieder, die zudem immer hügeliger wurde. Mir war vorher klar, dass Burgundi kein großer Fan von Steigungen ist, aber offensichtlich verschlimmerte sich das Gebrechen. Der Motor wurde zu heiß und ich krebste teilweise mit 50km/h über den Highway. Sorry Jungs! Irgendwann bogen wir schließlich auf eine unbefestigte Straße ab, die in den Nationalpark führte. Ich schaltete Allrad hinzu und heißte freudig jauchzend dem T3 hinterher immer tiefer in den Wald hinein. Vielleicht hätte ich ein wenig mehr Abstand halten sollen, denn wenige Minuten später hatte Burgundi ihren Namen nicht mehr verdient – der Wagen war komplett zugestaubt. Wir erreichten schließlich das angegebene Ziel und stiegen aus. Musik war nicht zu hören, nur vereinzelt sah man ein paar Lagerfeuer. Allerdings standen wir neben einem Auto, welches „TECHNO“ als Kennzeichen hatte. In Australien kann man sich gegen Entgelt so ziemlich Alles auf sein Kennzeichen machen was man möchte, so lange es einmalig ist. Wir gingen ein wenig herum und quatschten das nächstbeste Grüppchen Leute an. Eine Party würde es hier nicht geben, nur ein paar Camper und Lagerfeuer. Ironischerweise gehörte aber einem Mädel aus der Gruppe das Auto mit besagtem Kennzeichen. Na klasse, was nun? War Davids Info zum Doof vielleicht doch falsch?

Zurück bei den Autos trafen wir einen Van mit Leuten, die auch nach dem Doof suchten. Wir entschieden uns, zusammen über den Fluss noch tiefer in den Wald hinein zu fahren. Ein Kurve später hielt uns ein Typ an, der aussah wie Hagrid aus Harry Potter. „I'll try to find it for you! Just gettin ma machine.“ Damit meinte er sein Rennmotorrad, mit dem er anschließend im Schneckentempo vor uns her gurkte. Wir trafen noch einige Andere, die auf der Suche waren und fuhren schließlich mit einer anständigen Kolonne durch den Nationalpark. Was kann denn daran so schwer sein? Schließlich gibt es doch weit und breit nur diese eine, unbefestigte Straße. Leider gab es kein GPS oder Handyempfang. Von einem entgegen kommenden Autofahrer bekamen wir den Hinweis, wir müssten bei einem roten Tuch von der Straße abfahren und dem Pfad weiter folgen. Dort angekommen nahm ich eine kleine Abkürzung durch den Graben, wo Burgundi mit der Anhängerkupplung aufsetzte. Richtig so!

Die Straße, die dann folgte kann allenfalls als besserer Wanderweg bezeichnet werden. Steil bergab und ohne Wendemöglichkeit geht es über Schlaglöcher und Furchen immer tiefer in den Busch hinein. Und das Alles mitten im Nirgendwo mit unseren alten Karren – erst gestern hatten Daniel und Tom zwei ihrer Reifen getauscht, als sie dessen Drahtgeflecht an der Seite heraus gucken sahen. Ist das vielleicht doch nicht so schlau, was wir hier gerade tun? Der T3 hat ja auch schließlich nicht einmal Allrad. Aber jetzt ist es wohl so oder so zu spät. Die Anderen haben wohl den gleichen Gedanken und halten kurz an. Sie sagen irgendwas von wegen „zu riskant“ und „Irgendwie wieder hoch kommen“, doch ich höre nur mit einem Ohr hin. „Jungs, hört doch mal!“ Wub.. Wub.. Wub.. Leise aber deutlich kroch Bass den Berg hinauf. Was für eine Atmosphäre, mitten im Nichts auf einer kaum befahrbaren Straße im Wald zu stehen und in der Ferne das lang gesuchte Ziel hören zu können. Wir sind richtig!

Mein Platz für die Nacht
Einige Minuten später sind wir schließlich im Tal. Buntes Licht und harte Goa-Beats sind allgegenwärtig – die Atmosphäre ist überwältigend. Etwa 20 Autos stehen wild verteilt irgendwo im Busch herum, wo gerade Platz war. Als Schlusslicht der Kolonne habe ich echte Probleme, noch einen Stellplatz zu finden. Einfach auf dem Weg stehen bleiben? Nach kurzer Inspektion des Bodens entscheide ich mich schließlich dazu, im Low-4WD-Modus mit Vollgas zwischen zwei Bäumen die Böschung hoch zu fahren. Zack, passt. Jetzt stehe ich zwar 30-40° am Hang, aber bei dem Lärm kann man wahrscheinlich sowieso nicht schlafen. 

Die Lounge
Wub Wub Wub Wub. Was haben die da eigentlich für eine übertriebene Anlage in den Busch gekarrt? Die Musik ist außerdem viel besser als erwartet – richtig anständige Beats. Ich steige aus und begrüße das Grüppchen neben mir, was ich durch meine zugestaubte Scheibe zuvor kaum erkannt habe. Neben einigen gewöhnlich gekleideten Menschen sind hier auch das 100-Prozent-Hippie-Outfit oder ein Bärenkostüm ganz normal. Aufgeschlossene, freundliche Menschen überall – dagegen ist Rock am Ring ein Zeltlager für Politessen. Luisa schaut auf den Weg und wirft mir einen skeptischen Blick zu. „Hier kommen wir nie wieder raus.“ Um zur eigentlichen Party zu kommen musste man noch durch ein Flussbett und einen kleinen Hügel hochlaufen. In einem bunt beleuchteten Pavillon ist das DJ-Pult untergebracht und eine Gruppe von Leuten ist davor am Tanzen. Andere sitzen an einem der Lagerfeuer oder haben es sich in der provisorischen Lounge gemütlich gemacht. Ein Franzose mit Rastalocken verteilt exotische Gewürze an jeden, der danach fragt mit einem beherzten Griff in seine Gürteltasche. Sogar Wasser und Kaffee gibt es einige Meter weiter. Mitten im australischen Busch zwischen den Eukalyptusbäumen - Was für ein toller Ort, um eine Party zu feiern. Die fesselnde Atmosphäre tat ihr übriges und wir hatten eine unvergessliche Nacht, von der es Gott sei Dank leider nicht sehr viele Fotos gibt.


Am nächsten Morgen waren wir uns einig, die Idee mit dem Doof war gar nicht so doof. Wir frühstückten gesammelte Reste am Lagerfeuer und schauten uns um. Der überwältigende Sternenhimmel der Nacht war der knallen Sonne gewichen, was das verbliebene Partyvolk jedoch nicht davon abhielt munter weiter zu tanzen, bis um 12 Uhr die Musik abgestellt wurde. Ich wollte Valesca aus Deutschland mit nach Melbourne nehmen, da ihre Reisegruppe über Nacht verschwunden war. Einer aus der Truppe kam nachts noch an mein Auto, öffnete die Motorhaube und verschwand anschließend wieder. Gruselig! Offenbar hat er aber nichts dort angestellt, was ich natürlich eingehend überprüft habe, bevor ich meinen Motor startete. Ganz normales Feiern eben. 


Die Wolke dort oben ist der T3
Ich bin einfach zu heiß
Ein Einheimischer bat für 10 Dollar an, Autos mit seinem mächtigen 4WD wieder auf die Gravel Main Road zu ziehen. Nix da! Wir wollten es erst einmal so probieren. Kalle und Burgundi kamen dank Allrad problemlos den Berg wieder hinauf, doch der unbenannte T3 hatte hart zu kämpfen. Staub und Steine flogen durch die Luft und wir waren froh, diesmal ein wenig Abstand gehalten zu haben. Und tatsächlich – Heckantrieb und Bodenfreiheit sei Dank schaffte Johannes es gerade so, ihr Zuhause wieder die Straße hinauf zu bringen. Seitdem heißt der Bulli Sir Henry. Zurück auf dem Highway wurde mein Wagen mal wieder zu heiß – dass Problem wurde immer schlimmer. Offenbar gibt meine Wasserpumpe langsam aber sicher den Geist auf. Nach einer Runde Maumau unter einer Highwaybrücke beschlossen wir, den dampfenden und zischenden Motor zu schonen und das letzte Stück nach Altona abzuschleppen. Die Aktion war nicht ganz ungefährlich, da das 4 Dollar teure Baumarktseil recht elastisch war und ich keinerlei Bremswirkung hatte. Zudem wird der Standstreifen beim australischen Highway bei einer Brücke oder Ähnlichem gerne mal unterbrochen, sodass man sich abschnittsweise die Fahrspur mit den mächtigen Roadtrains teilen muss. Glücklicherweise ging alles gut. Der Tag war jedoch übertrieben chaotisch – später am Nachmittag lief mein Wagen wieder und ich musste Sir Henry ans Abschleppseil nehmen, weil er nach leer gefahrenem Tank nicht wieder starten wollte. Was ein irres Wochenende!

So, das Alles ist nun schon wieder drei Wochen her! Sorry, dass ich solange nichts von mir hören lassen habe (Die Beschwerden kamen an!), doch im Moment habe ich tatsächlich alle Hände voll zu tun, denn ich habe zwei neue Jobs – mehr dazu in den nächsten Tagen! In der vergangenen Woche hat mir zusätzlich noch eine Magendarm-Grippe zu schaffen gemacht, die aber mittlerweile überwunden ist. Außerdem werde ich euch noch von der Formel 1 berichten, die ich am letzten Wochenende besucht habe. Besten Gruß aus dem mittlerweile kälter werdenden Melbourne,

Florian